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Fragen & Antworten

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Wie ist PUR chemisch aufgebaut?

 

Polyurethane sind Elastomere, die als typische chemische Reaktionsgruppe die sogenannte Urethangruppe – NH – C – 0 – enthalten.

Diese Gruppierung entsteht durch die chemische Reaktion einer Hydroxylgruppe
(-OH), die aus meist linearen Polyolen stammen, mit einer Isocyanatgruppe
(NCO). Mit Zugabe eines Vernetzers (im chemischen Sinne eigentlich ein Kettenverlängerer, der die monomeren Bestandteile zu Makromolekülketten verbindet) bildet sich schließlich ein regelmäßig aufgebautes Netzwerk. 

Dieses ist für die hervorragenden, elastischen Eigenschaften verantwortlich. Damit sind die Polyurethane zwar den verschiedenen Kautschukelastomeren verwandt, in einer Anzahl von Eigenschaften sind die teils gummielastischen, teils mehr hornartigen (besonders harte Typen) Werkstoffe dem Gummi überlegen.

Je nach Art und Type der verwendeten Bausteine entstehen so Polyurethane mit unterschiedlichen Eigenschaften, bzw. lassen sich durch gezielte Auswahl dieser Polyurethan-Bestandteile ebendiese Eigenschaften beeinflussen.

Grundsätzlich unterscheiden wir je nach Art des verwendeten Polyols zB zwischen Polyester- und Polyetherpolyurethanen.

Zudem stehen verschiedene Typen von Isocyanaten zur Auswahl (MDI, TDI, NDI etc.) und gestalten zusammen mit den verfügbaren Vernetzern (Diole, Triole, Amine) das Eigenschaftsbild des Polyurethanwerkstoffes.

 

 
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