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Fragen & Antworten

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Wie sieht es mit der chemischen Beständigkeit aus?

 

Polyurethane sind allgemein charakterisiert durch hervorragende Beständigkeit gegen Sauerstoff, Ozon, UV-Bestrahlung und durch gute Beständigkeit gegen reine Mineralöle, Benzin, aber auch relativ gut gegen Benzol und diverse Lösungsmittel.

Wasser, Säuren und Laugen, bringen mit steigender Temperatur zunehmend Probleme speziell bei Polyesterpolyurethanen.

Trockene Chemikalien bereiten üblicherweise keine Probleme. Pflanzliche Fette und Öle können Polyurethane angreifen.

Organische Lösungsmittel führen je nach Art und Einwirkdauer zum Aufquellen von Polyurethan. Vielfach wird das Elastomer aber nicht zerstört und nimmt nach dem Trocknen weitgehend wieder die ursprüngliche Form an.

Generell kann bei bedingter Beständigkeit des Polyurethanwerkstoffes ein Einsatz trotzdem interessant sein, wenn die Gesamtbilanz der mechanischen und chemischen Eigenschaften diesen rechtfertigen oder gewisse Änderungen (höhere Härte, geringere Einsatztemperaturen, geplante Einsatzdauer vielleicht insgesamt geringer als die chemische Einwirkzeit) die entscheidende Verbesserung bringen.

Die beste Methode der Feststellung, ob der Artikel für den Einsatz in einem bestimmten Medium geeignet ist, besteht in dessen Erprobung im tatsächlichen Einsatz, oder aus Prüfverfahren, die die Einsatzbedingungen möglichst exakt simulieren (Quelltest). 

 
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